Klima
Die Jahreszeiten entsprechen den europäischen, liegen denen jedoch entgegen gesetzt. Das Klima ist gemäßigt. Im Winter (Juni bis August) ist es trocken und angenehm warm, außer in der Region um Kapstadt, wo es um diese Jahreszeit ausgiebig regnen und speziell nachts empfindlich kühl sein kann. In den Drakensbergen ist Schnee dann auch nicht ungewöhnlich. Im Hochsommer (Oktober bis Februar) steigen die Temperaturen bis auf 30°C, in Durban und der Provinz KwaZulu-Natal ist die Luftfeuchtigkeit hoch. In den Monaten dazwischen herrschen in ganz Südafrika klimatische Bedingungen, die mit sich mit dem südeuropäischem Frühjahr und Herbst vergleichen lassen.
Beste Reisezeit
Südafrika kann das ganze Jahr bereist werden.
Hauptreisezeit ist der Sommer (Mitte Dezember - Mitte März). Im Binnenland herrschen manchmal sehr hohe Temperaturen vor, die aber bei der extremen Trockenheit gut erträglich sind. An der Ostküste dagegen kann es sehr heiß und unangenehm schwül sein. Der Frühling (September - November) verwöhnt mit milden Temperaturen und geringeren Niederschlägen. Blumenliebhaber können im August/September im Namaqualand im Nord-Kap sowie im Westen der Provinz West-Kap das vielgepriesene „Blumenwunder“ erleben. Der Herbst (April bis Mitte Juni) hat meist angenehme Temperaturen und nur geringe Niederschläge. Im sonnigen Weinland kann man in dieser Zeit die Weinlese miterleben. Der Winter (Mitte Juni bis Mitte September) ist die beste Zeit für Wildbeobachtungen. Weil das Wasser dann knapp ist, kommen in den Wildreservaten die Tiere zum Trinken an die Wasserstellen, wo man sie bestens beobachten kann. Es ist meist sonnig und, etwa im Krüger-Nationalpark, tagsüber warm mit Temperaturen um 25°C. Die Nächte sind jedoch kühl. Warm ist es in dieser Zeit auch an der Ostküste, wo der Indische Ozean das ganze Jahr über eine angenehme Wassertemperatur hat. In der Kapregion kann es im August kühl und regnerisch werden.
Einreisebestimmungen
Als Bundesbürger benötigen Sie einen Reisepass, der bei Reiseantritt noch mindestens 30 Tage über die Reise hinaus gültig sein muss.
Gesundheitsinformationen
Sinnvolle Impfungen für Sri Lanka sind: Schutz gegen Tetanus, Diphtherie, Polio, Pertussis (Keuchhusten) und Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt über drei Monate auch Hepatitis B. Bei besonderer Exposition (Landaufenthalt, Jagd, Jogging, u.a.) kann Impfschutz gegen Tollwut und Japanenzephalitis sehr sinnvoll sein.
Unabhängig vom Reisen sollten Risikogruppen und Personen über 60 Jahren gegen Influenza und ggf. Pneumokokken geimpft sein.
Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt die einmalige Masern-Impfung für alle Menschen jünger Jahrgang 1970, die keine oder nur eine Masernimpfung dokumentiert haben. Frauen im gebärfähigen Alter sollten bei unklarem Impfstatus zweimal gegen Masern (als MMR-Impfung) geimpft sein. Eine Immunglobulingabe ist für Gefährdete mit hohem Komplikationsrisiko und Schwangere zu erwägen.
Sie sollten sich über Infektions- und Impfschutz sowie andere Prophylaxemaßnahmen informieren, ggf. sollte ärztlicher Rat eingeholt werden. Empfohlen werden Impfungen gegen Hepatitis A und bei Individualreisen gegen Typhus sowie medikamentöse Prophilaxe gegen Malaria bei Reisen in die Provinz Mpumalanga (einschließlich Krüger Park und benachbarte Wildreservate) und im Nordosten KwaZulu-Natal bis zum Tugela Fluss. Alle übrigen Regionen Südafrikas sind malariafrei. Bei Durchfallerkrankungen ist auf eine ausreichende Flüssigkeits- und Elektrolytzufuhr zu achten. Abgepackte Glukose-Elektrolytmischungen sind im Handel erhältlich und gehören in jede Reiseapotheke.
Auf das Baden in Binnengewässern sollte man verzichten. Selbst kleine Wunden sollten sorgfältig desinfiziert und vor Verschmutzung geschützt werden. Jeglicher Kontakt zu Katzen, Hunden und zutraulich wirkendem Wildtier sollte vermieden werden. Aktuelle UV-Strahlenbelastung durch örtliche Medien sollten beachtet werden.
Ärztliche Hilfe:
Kapstadt: Dr. Jens U. Pieper (spricht Deutsch), 22 Kloofnek Road, Tamboerskloof/Kapstadt 8001; Tel.: (021) 24 42 57
Johannesburg: Dr. Klaus Brenner (spricht Deutsch), The Village, 18 Crieff Road, Parkview, Johannesburg; Tel.: (011) 646 19 14
Währung/Kreditkarten
Die Landeswährung ist der Rand. Ein Rand sind 100 Cent ( 1,- € = ZAR 10,23; (Stand: 16.08.2011)). Es empfiehlt sich, Geld erst bei Ankunft in Südafrika zu tauschen, wo zu jedem internationalen Flug die Bankschalter geöffnet haben. Kreditkarten sind in Südafrika sehr verbreitet und werden nahezu überall akzeptiert. Ausgenommen sind Tankstellen, wo nur Barzahlung möglich ist. Zu empfehlen sind auch Reiseschecks, am günstigsten in Euro oder US-Dollar ausgestellt. Die Einfuhr der Landeswährung ist auf 5000 Rand, die Ausfuhr auf 500 Rand beschränkt. Bei Rücktausch ist der ursprüngliche Umtauschbeleg der Bank vorzulegen.
Stromspannung
Die Netzspannung beträgt fast überall 220/ 230 V/50 Hz Wechselstrom (in Pretoria 240 V Wechselstrom, in Port Elizabeth 250 V Wechselstrom). Sie benötigen einen speziellen Dreipoolstecker, den Sie nur in Südafrika kaufen können.
Trinkgeld
In Restaurants und Hotels sind 10% Trinkgeld üblich. Auch Zimmermädchen und Kofferträger erwarten ein Trinkgeld.
Rauchen
In Kinos und Theaterhäusern ist das Rauchen grundsätzlich verboten.
Telefonieren
Münztelefonzellen sind blau gekennzeichnet. Telefonzellen, die mit Telefonkarten funktionieren sind grün gekennzeichnet. Karten mit Guthaben zwischen 10 und 200 Rand sind fast überall erhältlich. Hinweise zu der nächsten Verkaufsstelle findet man meist in der öffentlichen Telefonzelle. Es ist auch möglich per Vermittlung im Postamt oder im Telefonladen zu telefonieren. Vom Hotel aus ist es sehr teuer. Derzeit gibt es Roamingverträge mit Anbietern in Südafrika von E-Plus, O2, T-Mobile und Vodafone. An den Flughäfen in Johannesburg und Kapstadt können südafrikanische Mobiltelefone gemietet werden.
Öffnungszeiten
Bank: Mo—Fr: 8.30—15.30 Uhr, Sa: 8—11Uhr (in den Provinzen kürzer)
Post: Mo—Fr: 8—16.30 Uhr, Sa: 8—12 Uhr
Geschäfte: Mo—Fr: 9—17.30 Uhr, Sa: 9—14 Uhr, Shoppingmalls haben bis 21 Uhr und auch sonntags geöffnet.
Büros: Mo—Fr: 8.30—16.30 Uhr
Versicherungen:
Wir empfehlen den Abschluss einer Reiseversicherung inklusive Reiserücktrittskostenversicherung. Es wird ebenfalls dringend empfohlen, vor Reiseantritt eine private Auslandskrankenversicherung für die Dauer des Aufenthalts abzuschließen. Außerdem sollte ein Ambulanz-Rettungsflug im Leistungskatalog eingeschlossen sein.
Allgemeine Hinweise und Informationen
Sicherheit:
Südafrika verzeichnet eine anhaltend hohe Kriminalität einschließlich hoher Gewaltkriminalität vor allem in Großstädten. Deshalb werden folgende Vorsichtsmaßnahmen empfohlen:
- Die Innenstädte von Johannesburg, Pretoria, Durban und Kapstadt sollten nach Geschäftsschluss und an Sonntagen gemieden werden. Auch tagsüber ist erhöhte Vorsicht angeraten. Sowohl Stadtbesichtigungen, als auch Township-Besuche sollten nur in organisierter Form unter ortskundiger Führung stattfinden.
- Taxis sollte man möglichst über als zuverlässig bekannte Unternehmen reservieren.
- Von Fremden angebotene Getränke in Bars und Restaurants sollte man ablehnen. K. O. Tropfen werden immer häufiger.
- Wegen der Gefahr der Fahrzeugentführungen und sogenannten „smash-and-grab“-Überfällen sollten im Auto die Fenster immer geschlossen und die Türen von innen verriegelt sein. Handtaschen, Fotoapparate usw. sollten nicht sichtbar im Wagen liegen.
- Es wird empfohlen, bei Fahrten in die Provinz KwaZulu-Natal und durch die sogenannte Transkei in der Provinz Eastern Cape möglichst die Hauptverkehrsstraßen zu benutzen. In den übrigen Landesteilen sollten Überlandfahrten vor Einbruch der Dunkelheit beendet werden, da Autopannen bei Dunkelheit ein erhebliches Sicherheitsrisiko darstellen.
- Es wird abgeraten, an Aussichtspunkten und Rastplätzen halt zu machen, wenn dort keine weiteren Touristen in Sichtweite sind.
Aus Sicherheitsgründen wird empfohlen, ein Mobiltelefon mitzuführen (siehe Mobilfunk).
Internationale Vorwahl von Südafrika:
0027
Notrufnummern:
Polizei 10111, Unfallrettung 10177, Feuerwehr 10111
Sperr-Notruf:
Deutsche können ihre Kreditkarten, EC-Karten, Handys und einige andere elektronische Berechtigungen rund um die Uhr über die Sperr-Notrufnummer +49 116 116 sperren lassen.